Was man in Sachen Synchronität so alles von Fischen lernen kann!

von Guntram Stadelmann am 21. Juli 2010

Wasserratten und Trockenschwimmer aufgepasst! Filme wie der bemerkenswerte „Deep Blue“ zeigen uns schwereloses Dahingleiten wie automatisch gelenkt. Fischschwärme, in denen bisweilen schon das Kommando eines einzelnen „Entscheiders“ ausreicht, um die ganze Meute gleichzeitig in seine Richtung folgen zu lassen. Das Geheimnis synchronen Handelns kann erwiesenermaßen also schon im Befolgen ganz einfacher Regeln liegen.

Und kommen Sie mir jetzt nicht mit dem Argument, der virtuelle Trip ins Herz der Ozeane habe rein gar nichts mit schnelleren Produktionsabläufen, effektivem Datenspeicher, besserer Dienstleistung oder zufriedeneren Kunden zu tun! Flexible Abläufe sind auch im Arbeitsleben keine Mammutaufgabe!

Aber Hand aufs Herz: Ist bei Ihnen nicht zumindest schon einmal eine Investition in Technologie gescheitert, weil Sie feststellen mussten, dass Ihre IT-Infrastruktur gar nicht für das neue Werkzeug ausgelegt war? Oder die gefundene Lösung für ein Projekt kam für einen anderen Kunden nicht infrage?

Das muss nicht sein! Schauen Sie sich einmal um. Viele IT-Hersteller halten inzwischen moderne, auf Flexibilität ausgerichtete Technologiesysteme auch schon für kleine Betriebe bereit. Mit „flexibel ausgerichtet“ meine ich Lösungen, die nicht nur – spontan eingesetzt – vorübergehend die Löcher in der Anwendungssoftware stopfen, sondern die sich jederzeit an die aktuellen Anforderungen anpassen lassen.

Apropos Anforderung: Wollen Sie – ebenso wie der von mir hier angesprochene Fisch – Kollisionen vermeiden und jeden Baustein Ihrer IT ganz nach dem Modell des Schwarms auf das Erreichen Ihrer geschäftlichen Ziele hin ausrichten, bedingt das zunächst einmal Ihres bedingungslosen Rückhalts bei der Durchführung. Hinzu kommt die Notwendigkeit, die IT-Strategie kontinuierlich mit Ihrer Unternehmensstrategie abzugleichen – vorausgesetzt natürlich, sie haben die eine oder die andere, oder besser noch: alle beide.

Falls nicht, empfehle ich Ihnen, Ihre Nase nicht nur nach dem “Alphafisch” auszurichten und sich stattdessen verschiedene Entscheidungshilfen zu Nutzen zu machen. Der nextbusiness-IT 10-Punkte-Plan für eine flexible IT-Landschaft kann eine solche sein. Der führt Ihnen gleich zwei Dinge kurz und übersichtlich vor Augen:

  1. Inwiefern Sie sich in diesem Zusammenhang mit elementaren Anforderungen wie der Schaffung von Struktur, Erhöhung der Verfügbarkeit sowie dem Erhalt von Wissen bereits beschäftigt haben.
  2. Was Sie bei der konkreten Umsetzung dieser Anforderungen beachten sollten.
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