Positives Geschäftsklima – Ihr Anstoß für IT-Investitionen in KMU?

von Jürgen Bürkel am 26. August 2010

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Gestern erreichte mich die Nachricht: In der deutschen Wirtschaft kann derzeit wieder nach vorne geblickt werden! Einem aktuellen Bericht der ARD zufolge bleibt das Geschäftsklima in Deutschland auf hohem Niveau. Der wichtige Ifo-Geschäftsklima-Index legte im August zum dritten Mal nacheinander weiter zu.

Analysten hatten zwar im Vorfeld einen Rückgang des Index erwartet, insgesamt hat sich seit März dieses Jahres die konkrete Entwicklung aber immer positiver dargestellt als Stimmungsbarometer und Wirtschaftsprognose und lag zuletzt deutlich über den Erwartungen. Gegenwärtig also ist die deutsche Wirtschaft laut Statistik gesund und soll dieses Jahr vermutlich rund drei Prozent zulegen – so der Ifo-Konjunkturexperte Klaus Abberger gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Insgesamt herrscht in Deutschland also durchaus ein Wirtschaftsklima, in dem viele Unternehmen auf die Einführung von Innovationen sowohl im Kerngeschäft als auch in unterstützenden Unternehmensbereichen – wie beispielsweise in ihrer IT – setzen können.

Informations- und Kommunikationstechnik gehört unabhängig von Unternehmensgröße und Branche sicher auch bei Ihnen zum Geschäftsalltag und unterstützt zahlreiche Arbeitsprozesse. Die IT-Durchdringung allerdings variiert je nach Unternehmensgröße, Art des Betriebs und der Innovationskraft einer Branche. So stellen Sie sicher unterschiedliche Ansprüche an Ihre IT-Infrastruktur, je nachdem ob Sie in Handel, Industrie, Dienstleistung, Fertigung oder Finanzbranche tätig sind.

Aber wie definieren Sie Ihre Ansprüche an IT? Werden bei Ihnen die benötigten IT-Leistungen der einzelnen Unternehmensbereiche beispielsweise aufgrund von Schätzungen oder auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit basierend zur Verfügung gestellt?

Dann sollten Sie sich zwei wichtige Fragen stellen, deren Beantwortung erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen in Ihrem Unternehmen freisetzen kann:

  1. Wie viel IT-Infrastruktur wird in meinem Unternehmen tatsächlich benötigt, um den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern
  2. Wie erkenne ich den tatsächlichen IT-Bedarf im Einzelnen, beispielsweise innerhalb einer Fachabteilung?

Da der Einsatz von IT und deren Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens je nach Branche stark differiert, unterscheidet sich auch ihr Einfluss hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit. Bei der Bewertung der IT-Anforderungen Ihres Unternehmens sollten Sie also darauf achten, ob der intern zur Bereitstelllung verlangte Umfang an Leistung und Funktionen wirklich dem “Verbrauch”, also dem tatsächlichen Bedarf entspricht.

In aller Regel ist der Bedarf an Rechenleistung über den Arbeitstag verteilt unterschiedlich groß. Meist wird während der “Rush Hours” beispielsweise im Büro deutlich mehr Leistung abgefordert als in der Frühe oder am späten Nachmittag. Wenn Ihre IT-Infrastruktur darauf keine Rücksicht nimmt und permanent mit Volllast zur Verfügung steht, trägt sie sicher nicht zu einem sparsamen Umgang mit Energie bei. Sie verlangt von Ihnen außerdem deutlich höhere Investitionen in Infrastrukturkomponenten als eine maßgeschneiderte Infrastruktur, die aufgrund gesicherter Erkenntnisse über den tatsächlichen Bedarf genau diesen zur Verfügung stellt – nicht mehr und nicht weniger.

Der tatsächliche “IT-Verbrauch” lässt sich im Rahmen einer konvergenten Infrastruktur zum Beispiel in Form von Software-, Server- und Speicherleistung oder Netzwerkbandbreite bis hinunter zu einzelnen Arbeitsplätzen genau dokumentieren, nachvollziehen und zur Entscheidungsfindung bewerten.

Bestandteil einer konvergenten Infrastruktur sind Werkzeuge, die

  • den tatsächlichen “IT-Verbrauch”,
  • die Leistung eines Netzwerks,
  • die Auslastung von Platten,
  • die konsumierten CPU-Zyklen

messen und für die Entscheidungsprozesse zu IT-Investitionen und zur Kapazitätsverteilung

  • die anstehenden Prozesse aufzeichnen,
  • die Ergebnisse protokollieren,
  • detaillierte Auswertungen bereitstellen,
  • die flexible automatisierte Kapazitätsbereitstellung ermöglichen.

Sie nutzen die in modernen Servern – wie zum Beispiel Blades – vorhandenen Sensoren, die immer einen aktuellen Status zur Energienutzung und dem Bedarf liefern. Dies umfasst beispielsweise Messfühler, die die Rechenlast, aber auch den Stromverbrauch oder die Temperatur im Inneren des Servers messen. So lässt sich der tatsächliche Bedarf eines “IT-Verbrauchers” im Unternehmen ermitteln und mit dessen ursprünglich “angemeldeten” abgleichen.

Da die Leistungsprofile der “IT-Verbraucher” allerdings große Schwankungen aufweisen können, müssen die Server und alle anderen Einrichtungen der IT dynamisch verwaltbar werden. Die Grundlage dazu schafft eine geschlossene Verarbeitungskette mit Sensoren zur Ist-Aufnahme der Situation und der Regelung der Leistung durch die zentrale, weitgehend automatische Steuerung. Solches bietet eine konvergente IT-Infrastruktur.

Mithilfe eines solchen Konzepts können Sie laufend in aktuelle IT investieren und gleichzeitig die IT-Betriebskosten senken. Wie dies möglich ist? Mithilfe einer IT-Architektur, die dahin gehend optimiert ist, dass sie bislang voneinander getrennte Bereiche – wie zum Beispiel alte und neue Systeme -sowohl in organisatorischer als auch in technischer Hinsicht miteinander in Verbindung bringt.

Das Architekturkonzept der konvergenten Infrastruktur integriert bis dato isolierte IT-Strukturen für Applikationen, Rechner, Speicher, Netzwerke sowie Gebäuderessourcen und reduziert die Komplexität. Der Ressourcen-Einsatz wird dabei so optimiert, dass die Auslastung verbessert sowie Energieverbrauch und Kosten gesenkt werden.

Folgende Vorteilsaspekte einer konvergenten IT-Infrastruktur sind damit sowohl aus der Sicht des IT-Managements als auch aus der Sicht der kaufmännischen Geschäftsleitung hervorzuheben:

Transparenz und IT-Prozessunterstützung

  • Überwachung und Aufzeichnung des IT-Leistungsbedarfs in den Unternehmensbereichen
  • Analyse und Ermittlung des jeweiligen IT-Bedarfs
  • automatisierte Leistungszuteilung nach konkretem Bedarf
  • Kostenzuordnung nach tatsächlich verbrauchter IT-Leistung
  • Transparenz der entstehenden IT-Kosten nach reinen IT- und Nebenkosten

Wirtschaftlichkeit und Kostenkontrolle

  • Genaue Zuteilung der Kosten
  • Eindämmung von unnötigen Investitionen
  • Senkung der IT-Nebenkosten
  • Verminderter IT-Wartungsaufwand
  • Verbesserte Wettbewerbssituation durch genaue und günstige Preisgestaltung

Mit dem Hintergrund dieser Vorteile in Kombination mit den positiven Ifo-Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sollte es mir gelungen sein, Ihnen einen Anstoß auf Investitionen in die IT als wichtiges Wertschöpfungsinstruments Ihres Unternehmens gegeben zu haben – oder?.

Was meinen Sie dazu? Wie sehen Ihre Pläne in Sachen IT aus? Kämpfen Sie mit einer schwer zu beherrschenden IT? Lohnt es sich aus Ihrer Sicht, gerade jetzt in die Modernisierung der IT zu investieren? Schreiben Sie mir mithilfe der Kommentarfunktion dieses Beitrags – ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Wir haben übrigens den nextbusiness-IT Ratgeber zum Thema “Converged Infrastructure – Wie Sie mit einer zentral gesteuerten IT-Infrastruktur Ihr Geschäft beschleunigen!” entwickelt. Er enthält ausführliche Informationen und Praxistipps zu Einführung und Betrieb sowie zu den konkreten Vorteilen einer konvergenten Infrastruktur.

Vorab hier eine kleine Leseprobe:


Sie können den Ratgeber kostenlos anfordern unter
www.nextbusiness-it.de.
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