Das Internet ist unsere heutige Dampfmaschine!

von Guntram Stadelmann am 1. September 2010

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„Da stelle mer uns mal janz dumm. Also wat is en Dampfmaschin’?“ Diese Frage des urigen Lehrers Bömmel erinnert bis heute an den – nach wie vor überaus empfehlenswerten – Film „Die Feuerzangenbowle” und an eine der wichtigsten Neuerungen des Industriezeitalters. Nun liegen zwischen dem Einsatz der historischen Antriebsmaschine und unserer interaktiven Gegenwart inzwischen mehr als 150 Jahre und auch der Komödienklassiker auf Zelluloid hat mittlerweile rund 65 Jahre auf dem Buckel.

Vorausgesetzt, Sie arbeiten wie ich vorzugsweise im Büro am Rechner und kommunizieren auch von dort aus, so sind moderne Informationstechnologien Ihre heutige Dampfmaschine. Und deren Zögling Internet ein elementares Hilfsmittel. Es beschleunigt unsere Kommunikation mit den Kollegen, mit Kunden, Händlern und Geschäftspartnern. Es erleichtert uns die Verwaltung von E-Mails sowie die Ablage von Daten und Dokumenten. Es ermöglicht uns überhaupt erst die ebenso schnelle wie detaillierte Recherche nach Informationen, den gemeinsamen Zugriff auf digitale Pläne oder Auswertungen, die virtuelle Bereitstellung spezieller Services durch den IT-Dienstleister (neudeutsch: Cloud Computing), und so weiter und so fort.

Eine kurze Geschichte am Rande: Zu Anfang dieses Jahres durfte ich mich mit Herrn Ossi Urchs (Anmerkung: deutscher Internetexperte der ersten Stunde und, so möchte ich an dieser Stelle gerne ergänzen, ein äußerst unkomplizierter und angenehmer Gesprächspartner) zu diesem Thema austauschen. „Den Information Overload als solchen“, so sagte er mir, „gibt es nicht“. Wenn es einen Overload gebe, dann in der Verarbeitung von Informationen. Insgesamt dürfe ich „davon ausgehen, dass es in Zukunft immer mehr nützliche Tools für die Organisation dieser Informationen und der Kommunikation geben wird“ (Gerne lade ich Sie dazu ein, seinen Beitrag in unserem Kompendium „Smart Web” zu lesen).

Nun weiß ich nicht, wie es Ihnen geht: Was jedoch mich betrifft, so werde ich tagtäglich in diversen Newslettern, Veranstaltungshinweisen und Broschüren auf mehr oder minder nützliche Webanwendungen hingewiesen. Als Internetexperte mag ich mich nicht bezeichnen – zumindest nicht unter rein fachtechnologischen Gesichtspunkten. Und eine übergreifende „Pflichtenliste“ an Internetwerkzeugen, die jedem mittelständischen Betrieb – ungeachtet dessen Größe, der Branchenzugehörigkeit und der grundsätzlichen Affinität von dessen Mitarbeitern gegenüber moderner IT – gut zu Gesicht stünden, kann es meines Erachtens per se ohnehin nicht geben. Zumindest aber bin ich heute auf der Blogging-Plattform netzwertig.com über einen Eintrag Martin Weigerts „gestolpert“, in der er einen aktuellen Überblick über den Facettenreichtum und – was für Sie und mich in der Praxis noch viel wichtiger ist – den möglichen Nutzwert dieser Werkzeuge gibt.  

Klicken Sie also mal rein …mich würde speziell interessieren, ob diese bzw. welche der dort genannten Anwendungen für Sie interessant bzw. hilfreich sind.

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