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Der lange Weg zum digitalen Unterricht

In keinem Land der OECD ist die Diskrepanz zwischen der privaten Ausstattung mit digitalen Geräten und der schulischen Nutzung größer als in Deutschland. Zu Hause gehören Computer und Smartphones für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Auch Lehrerinnen und Lehrer nutzen zu Hause regelmäßig digitale Informations- und Kommunikationstechnologien. Beide – Lehrkräfte und Schüler – setzen dabei mit zunehmender Tendenz Medien nicht nur privat, sondern auch zur Unterrichtsvor- und nachbereitung ein.

Der Einsatz digitaler Medien im Klassenzimmer ist dagegen nach wie vor marginal. Im Unterricht dominieren weiterhin gedruckte Materialien. Die Schulstunde wird allenfalls medial ergänzt und die Mediennutzung vom Regelunterricht in die Freiarbeit oder Projektarbeit verschoben. Viel zu häufig dienen dabei selbst modernste Geräte nur für Recherchen oder Textarbeiten.

Die vorliegende Bildungsstudie zeigt, dass bereits viel erreicht ist, aber noch immer ein weiter Weg vor uns liegt, um Bildung in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

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